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Verstorben

Am frühen Morgen erreichte mich die Nachricht vom Tod eines ehemaligen Lehrers

 

13.05.16, 06:59 – Klaus:

Zur Information!
Aus der Wiege deiner schulischen Grundlage ist wieder einer für immer gegangen.
Günter Happ, Dein Grundschuldirektor.

 

13.05.16, 07:27 – Alexander:

„Om ami dewa hri“

Ein tibetischer Segen für den Verstorbenen.

Der Tod mag uns ängstigen, weil wir unwissend sind, was genau er ist. Die meiste Angst kommt wohl von der Anhaftung an Vergängliches. Anhaftung an Gedankenmuster, Menschen und Dinge.

Genau das werden wir im Tod verlieren. Unsere Angst. Es bleibt die leuchtende Existenz unseres Seins in seiner reinsten Form, ohne die Begrenzung durch Raum und Zeit.

Wir kehren zurück zu unserer „Seelenfamilie“ und können uns frei entscheiden, ob wir noch weitere Erfahrungen in der stofflichen oder in anderen Welten machen wollen.

Die Universen der schöpferischen Quelle sind unendlich. Wir können uns das nicht vorstellen, aber wir können ein Gefühl dazu bekommen, wenn wir ganz leise sind und in uns hinein horchen. Denn wir sind ein Abbild der Schöpfung und selber Schöpfer unserer Realität.

 

 

Stellisee in der Schweiz mit Matterhorn im Hintergrund Panorama

Buddha sagte einst:
Es ist Dein Geist, der diese Welt erschafft.

Du bist ein Energiemuster, das nicht verschieden von seinem Ursprung ist. Ebenso ist es mit Allem was dich umgibt. Alles ist in seiner Essenz eine Ansammlung von Schwingungen. Das grundlegende Muster der Schwingung ist die universale Liebe. Die Schwingung der Liebe umfasst alle anderen Schwingungsmuster. Es ist so wie, wenn ich weißes Licht durch ein Prisma betrachte, dann sehe ich Regenbogenfarben auf der anderen Seite. Das weiße Licht repräsentiert die Quelle des Seins und das Regenbogenlicht die Welt der Formen. Sie sind nicht voneinander verschieden. Sie sind das Gleiche. Doch das weiße Licht ist nun in seine Spektralfarben zerlegt. Es ist nicht mehr das Eine. Nun gibt es unterscheidbare Farben. Die Farben des Regenbogens.
Das entspricht in der Basis unserem menschlichen Energiemuster. Schau dir die 7 klassischen Energiezentren, die Chakren, an. Es sind die gleichen Farben, die in der Summe wieder das weiße Licht ergeben. Wenn Deine Chakren offen und ausgewogen sind, dann erzeugt das ein harmonisches Schwingungsfeld, dass in seiner Summe der Schwingung der Quelle entspricht. Dieser Zustand ist die harmonische Koppelung an die kosmische Quelle des Lebens. Du bist dann in der Resonanzfrequenz mit der Urkraft des Lebens.

Ein Teil dessen was Buddha damit meinte als er sagte, dass unser Geist diese Welt erschafft, war wohl, dass unser Verstand die Welt so erschafft wie wir sie wahrnehmen. Eigentlich ist sie nichts weiter als Form gewordener Geist. Das Denken manifestiert Formen. Dein innerstes Sein ist formlos und nicht der Veränderung durch Alter, Krankheit und Tod unterworfen. Wenn Du stirbst, dann löst sich die von Deinem Verstand erschaffene Welt auf und was bleibt, ist Dein unkonditioniertes Sein. Dein eigentliches Ich. Frei von Angst.

Es ist nicht verwunderlich, dass einige Menschen im Angesicht des Todes eine tiefe Transformation erlebt haben. Einen unbeschreiblichen Frieden fühlen. Es ist der Zeitpunkt, wo das Ego stirbt und nur noch das reine Gewahrsein existiert, welches nicht an einen Körper gebunden ist.

 

Doch Du musst nicht Deinen physischen Tod erleben um Bewusst zu werden. Es reicht, das Denken anzuhalten und mit völliger Akzeptanz dessen was ist, im Augenblick zu verweilen. Was Du dann wahrnimmst, das ist das Leben und wer das wahrnimmt, das bist Du.

 

Die aktuellen naturwissenschafftlichen Erkenntnisse nähern sich ebenfalls dieser tiefen Wahrheit.
Die Welt der Formen ist ein Geflecht aus Wahrscheinlichkeitswellen, die erst in einen definierten Zustand übergehen, wenn wir sie beobachten. Der Messvorgang macht aus einer Welle von Möglichkeiten, einen erkennbaren Zustand.

Vater und Sohn
Dialog zwischen Vater und Sohn

„Warum sterben wir Menschen?“

„Wir  Menschen leben etwa so lange wie die Erde braucht, die Sonne 70 Mal zu umrunden. 70 Mal Winter und 70 Mal Sommer. In den ersten Jahren wächst der Mensch bis er etwa 170 cm groß ist und er lernt seine Umwelt kennen. In den nächsten Jahren verändert der Mensch sein Äußeres aber nicht mehr seine Größe und beginnt das Gelernte umzusetzen und zu verbessern. All die Jahre hat unser Körper sich bewegt, ist gehüpft und gerannt, hat sich gesonnt und gegessen. Und es ist wie mit allem, das wir ständig benutzen. Ein Stift, eine Maschine, sogar Steine sind irgendwann abgenutzt und funktionieren nicht mehr. So ist es auch mit unserem Körper. Die Haltbarkeit unseres Körpers liegt bei etwa 70 Jahren. In dieser Zeit kannst Du mit seiner Hilfe in unserer Stadt und auf der ganzen Welt umhergehen und Dinge tun, die Du für richtig hältst. Dann, wenn Dein Körper nicht mehr funktioniert, wirst Du in einen anderen Kreislauf des Lebens eintreten. Du wirst vielleicht ein Stück von einem Stein sein und auch ein Stück von einem Tier oder einer Pflanze  oder auch ein Teil eines Menschen, der jetzt noch gar nicht geboren ist. Alles was Du bis dahin auf der Welt gemacht hast, verändert die Zukunft, die Zukunft, in der Du ein Teil eines anderen Kreislaufs sein wirst. Und auch die Zeit danach, wenn der Stein bereits zu Sand an einem Strand und die Blume Nahrung für ein Tier geworden ist, da wird das, was Du auf dieser Welt machst, diese Zeit mit prägen. Die Handlungen aller Lebewesen und die Bewegung der Wolken und der Erde, wie zum Beispiel bei einem Erdbeben, aber auch der Lauf des Wassers sind für das Morgen und alles danach wichtig.“

„Und was ist dann der Sinn warum ich lebe?“

„Du bist in dieser Zeit als Mensch auf dieser Welt und hast damit die Möglichkeit viel zu verändern, damit es Dir in einer anderen Gestalt gut geht. Nutze diese Zeit, um den anderen Menschen zu helfen in Harmonie und Frieden mit sich und der restlichen Natur zu leben, denn dann wird es Dir in jeder Gestalt gut gehen. Eines Tages wird ein Teil von Dir einen Menschen schaffen, der dann voller Freude und mit viel Liebe erfüllt ist. Eine Zukunft in Freiheit, Frieden und Freundschaft, – mit den Erkenntnissen aller vorherigen Generationen, also auch mit Deinen Erkenntnissen. „

„Warum gibt es dann Streit, Sorgen und Lügen? „

„Wir Menschen können erst seit einigen tausend Jahren tatsächlich etwas auf dieser Erde bewusst verändern. Das bewusste Denken ist noch sehr neu und wir müssen erst lernen damit umzugehen. Das bewusste Denken kann so ungewohnt heftig sein, dass manche Menschen glauben, sie würden nur aus Zufall für 70 Jahre auf dieser Welt sein und danach gäbe es sie einfach nicht mehr. Deshalb versuchen sie diesen Schmerz, sterben zu müssen, damit zu besänftigen, dass sie sich eine Freude machen, indem sie sich etwas kaufen. Aber der Schmerz und die Verwirrung sind so stark, dass sie immer mehr und mehr besitzen müssen, um ihn zu besänftigen. Manche Menschen sind irgendwann sogar bereit, andere dafür zu verletzen.“

„Können wir diese Menschen nicht einfach fortschicken?“

„Die Menschen an sich sind nicht schlecht. Manche können nur einfach mit der Gabe des Denkens nicht richtig umgehen, denn sie haben es nie gelernt. Die Alten erzählen den Jungen wie sie an viel Geld kommen, um den Schmerz gut befriedigen zu können. Die Wahrheit über das Leben dringt nach einigen Generationen nicht mehr an ihre Ohren. Sie haben sie schlichtweg vergessen. Aber jeder Einzelne ist ein Teil dieser Welt und bestimmt unser aller Schicksal mit. Erst wenn alle Menschen einer Generation wieder wissen, was die Chance Mensch zu sein bedeutet, wird es endlich Frieden geben.  Also sollten wir in der Zeit nutzen, in der wir Menschen sind, um möglichst viel zu lernen und unser Wissen und die Liebe an möglichst viele Menschen weitergeben. Ob es Zwei oder 2000 waren, denen Du die Wahrheit wieder vermitteln konntest, ist nicht so wichtig. Denn so konntest Du ihre Umwelt ein Stück harmonischer machen. Entscheidend ist, dass die Menschen die Wahrheit wieder fühlen und aus freiem Willen danach leben.