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Bewusstsein

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

 

So lautete einer der landläufigen Sprüche zu den Themen Denken und Lernen.
1988 war dies auch die Wahrheit, die man mir beibringen wollte.

Doch ich hatte andere Ideen dazu:

Die „vorderen“ 10 % des Gehirns sind der Bereich, in dem sich die Strukturen befinden, die der Mensch gelernt hat, um in seiner Umwelt zu überleben und mit ihr in Einklang zu sein. Die „hinteren“ 90 % des Gehirns haben eine andere Struktur, denn sonst wäre es möglich in diesem Bereich ebenfalls Informationen zu verarbeiten. Das reine humanoide Wissen füllt nur zwischen 5 und 15 % der effektiven Möglichkeiten des Bewusstseins aus, selbst dann, wenn wir unentwegt nach klassischen Mustern lernen. Die rein optische und akustische Wahrnehmung ist sicher nur ein Teil der Wahrnehmungsmöglichkeiten. Der größte Teil menschlicher Leistungsfähigkeit, für die Suche nach dem eigenen Ich, ist ungenützt, weil es noch keinen Weg gegeben hat, die „Hauptgehirnteile“ zu aktivieren. Liegt die Schwierigkeit vielleicht darin, dass das menschliche „Frontbewusstsein“ nicht leistungsfähig genug ist, um eine Verwaltung des „Gesamtbewusstseins“ zu steuern? Liegt die Unfähigkeit vielleicht darin, dass in diesem Teil des Gehirns nur bestimmte Wahrnehmungen gespeichert werden können, die vielleicht nur mit einem anderen Sensor als Auge, Haut, Gehör, etc. wahrgenommen werden können ?  Oder liegt gar die Überlegung nahe, dass bei einer bestimmten Konstellation (Struktur, Verknüpfung) des Frontbewusstseins eine Speicherung erheblich höherer Informationsmengen im übrigen Gehirn möglich ist?

Auf jeden Fall ist der heutige Evolutionsstand des Menschen in keiner Variation soweit gekommen diese unermesslichen Denkmöglichkeiten zu aktivieren. Die Natur begann mit unbelebter Materie. Sie entwickelte sich zu beweglicher kommunikativer Materie: den Zellen. Der nächste Schritt war, die örtliche Begrenzung zu überwinden. Dann folgte bereits die Entwicklung eines Gehirns. Scheinbar ist die Entwicklung eines Gehirns organisch die höchste Stufe, denn die Gehirne wurden nicht im Laufe der Jahrmillionen wieder zurückgebildet, sondern ausgeprägter.

Das Bewusstsein des Ichs und die Kreativität des Menschen, wie wir sie heute verstehen, ist sicherlich nur ein Anfang bzw. eine Zwischenstufe. Wir können durch ein evolutionsgemäßes Verwenden des Frontbewusstseins in die nächst höhere Stufe eingehen, indem wir unsere Gehirnkapazitäten gänzlich nutzen. Dann hätten wir Menschen die bestmögliche physische Gestalt angenommen und es wäre an der Natur, die Basis für eine weitere Evolutionsstufe zu legen, die wir Menschen sicher erst erkennen und ermöglichen werden, wenn wir es geschafft haben, uns und unsere Umwelt so zu verstehen, dass die Blockade zu unserer eigentlich möglichen Bewusstseinsebene fällt.

Die Sinnesorgane nehmen wahr. Das Frontbewusstsein fügt die Signale der Sinne zu einem Bild zusammen. Viele Bilder ergeben mit ihren Verknüpfungen die Struktur des Frontbewusstseins. Wenn das Frontbewusstsein eine bestimmte energetische und biologische Struktur darstellt, dann können komplexere Bilder und Systeme im Hauptbewusstsein verarbeitet werden. Ebenso, wie es uns nicht möglich ist mit geschlossenen Augen zu sehen und mit verdeckten Ohren zu hören, so können wir nicht wahrhaft verstehen, wenn unser Selbstsinn inaktiv ist. Wir müssen uns dieser Möglichkeiten bewusst werden und versuchen unsere Bewertung von Wahrnehmung dahin zu korrigieren, dass wir in der Lage sind, die letzten 90 % mit Wahrnehmung zu füllen.

Dies ist der Weg der natürlichen Evolution. In unseren Händen liegt es, für uns und für die Natur einen Schritt weiter auf dem Weg der Erkenntnis zu gehen. Das Wissen für diesen Versuch haben wir. Nun fehlt nur noch das Vertrauen auf uns selbst. Das Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Erkenntnisse, deren Richtigkeit uns die Natur in ihrer ganzen Vielfalt vorlebt. Denn nur das tiefste Vertrauen im Menschen selbst, kann die Möglichkeiten freilegen, zu erkennen, was im Sinne des Weges der natürlichen, nächst höheren Evolution, richtig ist. Wenn wir richtig wahrnehmen und denken bzw. handeln, dann wird uns dies angezeigt werden, durch ein immer helleres und umfangreicheres Bewusstsein.

2016

Einige Jahrzehnte sind seit diesen Ideen vergangen und es sind ganz besonders 3 Quellen, die mir ergänzend und berichtigend begegnet sind: Der Buddhismus, die Gehirnforschung und die neue Biologie.

Sehr spannend war besonders ein Vortrag von Dr. Bruce Lipton zum diesem Thema.

 

Er macht klar, dass wir 100% der physischen Kapazität des Gehirns nutzen. Der Fehlglaube, dass es nur wenige Prozente sind, liegt daran, dass die Neuronen nur einen geringen Anteil der Gesamtmasse des Gehirns ausmachen und dass angenommen wurde, nur die neuronalen Verknüpfungen seien die Bereiche, in denen das Denken und die Informationsspeicherung stattfindet.

Inzwischen löst man sich von dem Irrglauben, dass das Gehirn unser Ich ausmacht. Wir sind mehr als nur die Schaltprozesse im Gehirn. Wir verstehen mehr und mehr, dass spezifische Zonen des Gehirns für unterschiedliche Aufgaben ausgelegt sind. Die neusten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung legen nahe, dass das klassische Lernen nicht sehr effektiv ist und dass besonders Emotionen – also nicht nur reine Denkprozesse – zuträglich für die Entwicklung neuronaler Verknüpfungen sind. Mit Begeisterung können wir selbst im hohen Alter noch komplexe Dinge erlernen, von denen angenommen wurde, dass dies nicht möglich sei. Prof. Gerald Hüther ist in diesem Bereich sehr stark involviert und verbreitet viele nützliche Informationen, wie in dem folgenden Video:

 

Das Gehirn ist nicht einmal der Ort, an dem wir alle Informationen speichern. Das Gehirn ist ein Sinnesorgan. Es koppelt uns an den unmanifesten Strom dessen was wir sind. So betrachten es z.B. die Buddhisten. Das Gehirn verarbeitet Eindrücke aus der Umwelt und bringt diese in Resonanz zu erlernten Verstandesmustern. Diese Impressionen auf unser individuelles Schwingungsmuster erzeugen Gedanken und Gefühle, auf die wir verstandesmäßig oder intuitiv reagieren können. Mir scheint das Gehirn ähnlich wie das Licht zu sein. Das Licht mit seiner Geschwindigkeit von rund 300.000 km/Sekunde (!) erscheint uns ultimativ und wir erfahren die Reflexionen von Objekten quasi als Jetzt. Doch kosmologisch betrachtet ist das Licht recht lahm. Es braucht 8 Minuten von der Sonne bis zur Erde und Milliarden von Jahren von entfernten Galaxien. Ähnlich ist es mit der Denkleistung unseres Gehirns. Es scheint pfeilschnell und unmittelbar zu sein, doch bezogen auf auf unsere tatsächlichen, teils noch mystischen Fähigkeiten, scheint es sehr begrenzt. Telepathie, Telekinese, Fernwahrnehmung, Fernheilung sind nur einige Stichwörter, die sich mit der begrenzten Leistungsfähigkeit des denkenden Gehirns nicht erklären lassen. Es sieht vielmehr so aus, dass wir mit dem Denken eine Intention kreieren können. Durch verschiedene Methoden können wir aus der Intention ein Gefühl, ein bestimmtes Schwingungsmuster, erzeugen. Diese Schwingungsmuster übertragen sich ohne Zeitverzug und ohne eine Strecke im Raum zu überwinden, unmittelbar vom Sender zum Empfänger. Unser Gehirn ist also an (noch) ungewöhnlichen Fähigkeiten des Menschen beteiligt, aber es ist nicht ausschließlich der Erzeuger und Empfänger von Informationen. Zumindest nicht auf der stofflichen Ebene. Wir sollten auch immer mit bedenken, dass das Gehirn zwar ein starkes, messbares elektromagnetisches Feld abstrahlt, aber der Bereich des Herzens erzeugt ein vielfach stärkeres Feld, dass sogar mit physikalischen Mitteln aus größerer Entfernung messbar ist.

Das Denken mit dem Gehirn ist nützlich, damit wir die praktischen Dinge in der für uns scheinbar linearen Raum-Zeit (= Alltag in der physikalischen Welt) erledigen können. Ebenso praktisch sind auch unsere Gliedmaßen, die uns Fortbewegung und Interaktion im Raum ermöglichen. Das Denken wird aus meiner Sicht viel zu hoch angesiedelt. Es ist nur ein Bruchteil dessen wozu wir eigentlich in der Lage sind.

In wissenschaftlichen Versuchsreihen wurde gezeigt, dass unser Körper auf äußere Reize reagiert, noch bevor unser Gehirn in der Lage sein konnte, diese zu erfassen und darauf zu reagieren. Nach dem Zufallsprinzip wurden Probanden Bilder gezeigt, die mit Freude oder Leiden assoziert werden können. Im Laufe der umfangreichen Versuchsreihen stellte sich heraus, dass die Probanden bereits einige Sekunden bevor ein bestimmtes Bild auftauchte, mit der entsprechenden Resonanz reagierten. Es war nicht der Mechanismus: Sehen, denken, assoziieren, fühlen, handeln. Die Probanden reagierten intuitiv und bereits vor dem eigentlichen Ereignis auf die Impression durch die Bilder. Das deutet auf Zweierlei hin. Zum Einen darauf, dass Ereignisse nicht zeitlich linear verlaufen und zum Anderen, dass das Gehirn mit seinen äußeren Sensoren nicht ausschließlich für die Wahrnehmung und Beeinflussung unserer Realität zuständig ist.

2016
Bald beginnt eine neue Runde.
Das neue Jahr steht vor unserer Türe.

Der wundervolle, blau-grün-weiße Himmelskörper auf dem wir leben, erreicht den geringsten Abstand zu seiner Sonne und beginnt seine Umkreisung erneut. Schon seit rund 4,5 Milliarden Jahre wiederholt sich dieser Zyklus.

Am 3. Januar hat die Erde die minimale Distanz von rund 147 Millionen Kilometern zur Sonne. Die Naturwissenschaftler nennen diesen Punkt Perihel. Auf der nördlichen Halbkugel der Erde befinden wir uns dann im Winter und auf der Südlichen im Sommer. Am 3. Juli ist die Erde mit rund 152 Millionen Kilometern am weitesten von der Sonne entfernt. Das wird in den Naturwissenschaften Aphel genannt. Auf der nördlichen Halbkugel ist es Sommer und auf der Südlichen Winter.

Die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten hängen sehr stark vom Winkel des Lichteinfalls der Sonnenstrahlen ab. Da unser faszinierender Planet gegenüber seiner Umlaufbahn um die Sonne etwas gekippt ist, treffen mit den Punkten der sogenannten Sonnenwenden am 21. Juni sowie am 21. Dezember (beide Angaben variieren um 2 bis 3 Kalendertage) die Sonnenstrahlen in einem maximalen bzw. minimalen Winkel auf die Nord- und Südhalbkugel auf.

Wenn wir in unserem Kulturkreis am 01.01. eines Jahres den Beginn des neuen Jahres feiern, ist das also aus kosmologischer Sicht betrachtet eine Näherung. Das nur so am Rande…

 

Viel spannender finde ich an den Jahreszeiten, dass sich unser Biorhythmus und auch unsere energetische Schwingung ändert.

Tage mit kürzeren Lichtphasen und kälteren Außentemperaturen bringen uns signifikant in ein anderes Schwingungsmuster. Der Winter ist die Jahreszeit, in der wir mehr nach Innen reisen und mehr unsere spirituelle Natur wahrnehmen können. Im Sommer, wenn er nicht unkomfortabel heiß ist, sind wir mit unserer Wahrnehmung mehr im Außen angesiedelt und aktiver.

Seit dem uns die moderne Technologie künstliches Licht und Klima geschenkt hat, leben wir allerdings nicht mehr ganz in Harmonie mit diesem Puls des natürlichen Lebens, der uns wunderbar in unserer persönlichen Entwicklung weiter tragen kann. Unterschiedliche kommerzialisierte Feste in den Kulturen erinnern noch ein wenig an die veränderte Schwingung.

Massenkonsum und Weihnachtsstress lenken schon etwas von dem Eigentlichen ab. Gerade zu der Zeit, die wir in unserer Gegend Weihnachten nennen, ist es besonders leicht in Kontakt mit unserer spirituellen Realität zu gelangen und diese kollektiv mit den Menschen in unserem Umfeld zu teilen. Die Verbindung auf der emotionalen und der energetischen Ebene ist jetzt viel leichter.
Der „wahre Geist der Weihnacht“: Liebe, Freude und eng mit Anderen verbunden sein – das ist tatsächlich in Harmonie mit den Kräften der Natur zu sein. Darum fühlen wir uns in dieser Zeit auch sehr stark von solchen Resonanzmustern berührt. Es wäre schön, wenn wir sehr viel weniger dem Rausch des Kommerzes und den emotionalen Phrasen der Medien unterliegen würden und stattdessen unsere Achtsamkeit auf das Potential in dieser Zeit lenken könnten. Wer sich zu sehr im Materialismus verausgabt, verschenkt wertvolle Zeit zur Entwicklung und unwiederbringliche Zeit mit seinen Nächsten. 10 bewusste und offene Minuten mit unseren Liebsten sind so viel mehr wert als die teuersten Geschenke, für die wir Stunden oder Tagelang arbeiten müssen.

 

Nun denn.

2016 hat sich angekündigt und es wird ein gutes Jahr.

Versprochen.

Denn jedes Jahr ist ein gutes Jahr.
Es kommt immer nur auf die eigene Sicht an.
Freudvolle Umstände machen uns glücklich und schwierige Umstände sind eine Chance die uns das Leben gibt, damit wir wachsen und freudvoller werden können.

Wenn wir völlig präsent im Hier und Jetzt sind und alles ohne Widerstand annehmen wie es ist, wenn wir die Anhaftung an die vergänglichen Dinge in der Raum-Zeit loslassen, dann können wir wahrhaft spüren, dass Alles immer gut ist.

In diesem Sinne wünsche ich allen Wesen, auf allen Welten und in allen Dimensionen, das Allerbeste.

Möget Ihr frei von Leid sein und das höchste Glück finden.
Das Erkennen des eigenen Geistes.

 

 

 

Krankheit und energetische Heilung

Krankheit und energetische Heilung

Was bedeutet es für uns, krank zu sein?

Krankheit ist ein Gefühl von Unwohlsein. Du spürst einen physischen Schmerz in Deinem Körper, eine Reduktion Deiner physischen Kraft oder Du bist in einer unangenehmen emotionalen Stimmung. Vielleicht kannst Du keinen klaren Gedanken fassen und bist innerlich unausgeglichen oder das tiefe Gefühl von innerem Frieden und Freude erschließt sich Dir gerade nicht. Auf welcher Ebene sich die Krankheit auch zeigt, sie ist immer ein Hinweis auf eine Disharmonie in Dir.

Ein Wesen, welches auf allen Seins Ebenen in Harmonie mit sich selbst und seiner Berufung ist, hat ein starkes physisches Immunsystem und leidet nicht. Weder stofflich, emotional noch geistig.

Die meisten Krankheiten der Menschen sind selbst geschaffen.

Sie manifestieren sich im Energiekörper, wenn der konditionierte Verstand zu sehr die Kontrolle über die Ich Wahrnehmung hat. Reicht dieser Hinweis auf eine Dissonanz im Energiekörper nicht um vom Selbst des Wesens gehört zu werden, dann folgt oft ein Ausdruck der Störung im Energiefeld des Emotionalkörpers. Die disharmonische Schwingung wird im Emotionalkörper stofflicher. Der Emotionalkörper speichert nicht verarbeitete Disharmonien, die sich ansammeln. Wenn die schwierig erscheinenden Eindrücke in unserem Emotionalkörper nicht beachtet werden, führen sie häufig zu physischen Leiden. Auf diese Weise bekommen wir eigentlich immer sehr klar ins Bewusstsein gerufen, wenn wir unser Leben nicht unserer wahren Natur entsprechend harmonisch auf den 3 Ebenen führen.

 

Warum sammeln sich Disharmonien an?

Die Natur der Dinge ist es, in Harmonie zu sein – mit dem wahren Wesen der jeweiligen Erscheinungsform – und dadurch in einem möglichst stabilen und freudvollen Zustand zu verweilen. Das gilt für jede Erscheinung in der Welt der Formen. Für Kometen ebenso wie für Tiere und Menschen. Disharmonie führt, wenn sie unbeachtet bleibt, zu Destruktion. Unsere jetzige Evolutionsstufe als Mensch hat uns mit Sensoren ausgestattet, die uns destruktive Impulse erkennen lassen. Es ist gar nichts Schlechtes an der Wahrnehmung von destruktiven Impulsen. Ganz im Gegenteil. Alle destruktiven Impulse, die wir allgemein als Störung, Probleme oder Unbehagen bezeichnen, haben Ihre Aufgabe in unseren Leben. Wir lernen durch diese Hinweise mehr in unsere Mitte zu gelangen. Harmonie auf den 3 Ebenen anzustreben. Demnach sind schwierige Einrücke in unseren Körpern wichtige Mittel auf dem Weg zur persönlichen Entwicklung.

Hinter allen negativen Impulsen stecken Erkenntnisse, die für unser Leben relevant sind. Auch wenn wir das nicht immer direkt erkennen.

Daher sammelt unsere Existenz diese Eindrücke und darum kehren bestimmte Aufgaben in unseren Leben immer wieder, bis wir erkannt haben worum es eigentlich dabei geht und das Thema in uns auflösen.

 

Wenn das Leiden also Teil meiner Entwicklung ist, warum sollte ich dann die Störung mit Hilfe eines Heilers beseitigen?

Das beraubt mich doch der Erfahrung die hinter dem Leiden liegt. Nicht jeder Mensch ist so bewusst oder aber so sehr im eigenen Leid befangen, dass er sich alleine heilen kann, obwohl er im Grunde die Befähigung dazu hat. Ein guter Heiler wird dem Klienten helfen die Symptome seines Leidens zu verringern, ihn aber auch darin begleiten die Ursache des Leides zu erkennen, sodass der Klient das Thema das zur Störung führte in sich auflösen kann. Somit hat der Schmerz seinen Zweck erfüllt. Das anstehende Entwicklungspotential wurde erkannt und die stofflichen Manifestationen der Erkrankung können sich nun schnell auflösen.

 

Ein kleiner Exkurs in die Quantenwelt

Materie ist Energie

Wenn wir die Welt, wie wir sie mit unseren sehr begrenzten Sinnen erfassen können, betrachten, dann stellen wir fest: Die Welt um uns herum ist fest und stofflich. Doch dem ist nicht so. Es ist eine Fehldeutung, die auf der Begrenztheit unserer Sinneswahrnehmungen beruht. Buddha, Jesus, Max Planck, Nikola Tesla – um nur ein paar Genies aus verschiedenen Epochen zu nennen – haben aus der Weisheit Ihrer Lebenserfahrungen gesagt: „Materie existiert nicht.“ Damit ist gemeint, dass es nicht „das Kleinste“ stoffliche Element gibt aus dem das Universum aufgebaut ist. Je weiter wir in die Strukturen der Materie hinein sehen, desto klarer wird, dass im subatomaren Quantenbereich und sogar auf der noch viel kleineren Ebene der Strings, nur Energie in Form von Schwingung existiert. Kein Atom. Kein Teilchen.

Aus dieser Perspektive betrachtet, besteht alles Sein in der Formenwelt aus individuellen Strukturen von Energie. Energiestrukturen, z.B. die Zellen unseres Körpers, bilden zusammen ein individuelles Energiemuster.

Alles stammt aus der gleichen Quelle

Dieses Energiemuster oder auch Energiefeld eines Menschen genannt, existiert auf den verschiedenen Ebenen der Existenz und ist auf einigen Ebenen nicht an die 4 dimensionale Raumzeit gebunden. Nach dem Prinzip der sogenannten Verschränkung von Photonen (die als Welle und „Teilchen“ existieren) ist es so, dass dereinst zusammengehörige Photonen gleich reagieren, auch wenn sie räumlich sehr weit voneinander getrennt werden. Gibt man einen Energieimpuls auf einen Teil eines verschränkten Photonen Paares, so ereilt dieser Impuls das andere Teilchen auch unmittelbar. Also ohne Zeitverzug, mit Überlichtgeschwindigkeit und unabhängig von der Entfernung. Alle Formen der stofflichen Welt stammen aus der gleichen Quelle und sind NICHT voneinander getrennt.

Wir leben in Symbiose miteinander und mit der unbelebten Welt und sogar noch auf anderen Ebenen, die sich uns mit den Sinneswahrnehmungen unseres Körpers nicht erschließen. Zwar erscheinen wir stofflich getrennt, aber auf einer Ebene der Information (morphogenetisches Feld) und des Geistes, sowie auf Quantenebene stehen wir miteinander in Kontakt. Die Verbindung der Energiemuster zweier Menschen ist unterschiedlich stark, kann aber bewusst fokussiert werden.

 

Krankheit durch Resonanz der Energiemuster heilen

Wenn ich nun durch verschiedene innere Techniken mein Gewahrsein auf einen anderen Menschen ausrichte, dann kann ich durch die Modulation meines eigenen Energiefeldes Einfluss auf das entfernte Energiefeld nehmen. Es gibt sehr viele verschiedene Kulturen, die diese Form der Übertragung von Information bzw. feinstofflicher Energie praktiziert haben und praktizieren. Die Techniken der Ferneinwirkung und Fernwahrnehmung ändern sich mit den kulturellen Hintergründen, aber die zugrunde liegenden Prinzipien bleiben gleich. Ganz gleich ob ich Voodoo Magie, Sufis in der Wüste oder CIA Mitarbeiter der Abteilung für militärische Aufklärung betrachte.

Als Heiler vergegenwärtige ich das Energiemuster des Klienten und lasse mich intuitiv in die Bereiche von Disharmonien führen. Man spricht an dieser Stelle von Fernwahrnehmung oder Hellfühligkeit. Nun erzeuge ich ein Energiemuster, dass eine Resonanzfrequenz zu dem zumeist blockierten oder energieschwachen Bereich bildet und rege dadurch die Selbstheilungsfähigkeiten im Klienten an, die uns alle innewohnen. Die Energiemuster des Klienten werden quasi an den heilen Zustand erinnert und regenerieren sich in diesem Sinne.

 

Selbstheilung

Es folgt eine Methode zur Unterstützung der Selbstheilung.

Du bist eingeladen sie auszuprobieren und zu schauen ob sie für DICH passt.
Viel Freude!

Einleitung

Setze Dich bequem hin, sodass die Wirbelsäule aufrecht ist. Entspanne Deine Muskulatur. Atme 3 Mal tief ein und aus und lasse dann den Atem frei fließen.

Beobachte den formlosen Atem, wie er in Deinen Körper strömt und wieder hinaus fließt. Du bemerkst das volle Gewahrsein Deines Atems daran, dass der Verstand aufhört Gedanken zu produzieren.

Emotion vergegenwärtigen

Nun rufe das Gefühl von Liebe hervor. Vielleicht hast Du ein inneres Bild dazu, das Dir zunächst hilft. Werde Dir des Gefühls der Liebe bewusst. So wie Du zuvor Deinen Atem beobachtet hast. Du bemerkst Dein Gewahrsein für das GEFÜHL der Liebe, wenn sich das innere Bild dazu auflöst, aber das Gefühl noch in deinem Gewahrsein verweilt.

Vergegenwärtige nun, dass das Gefühlt der Liebe in den Bereich Deines Körpers strömt, der erkrankt ist. Denke nichts weiter. Tue nichts weiter. Versuche einfach die Schwingung der Liebe in den Bereich zu schicken oder die Schwingung dort wahrzunehmen. Vielleicht ist es wie Wärme, Kribbeln oder das Gewahrsein, dass ein Feld den erkrankten Bereich einhüllt und durchdringt.

Abschluss

Wenn es anstrengend wird das Gefühl zu halten, dann lächle in Dankbarkeit für die Heilung und kehre langsam zurück in die stoffliche Welt.

Hinweis

Die Dauer dieser Übung ist nicht sehr wichtig. Manchmal reicht ein Atemzug um das Denken anzuhalten. Otmals dauert es 5 bis 10 Minuten, bis Dein Gewahrsein entspannt genug beobachtet. Die Schwingung der universalen Liebe ist das stärkste und umfangreichste Kraftfeld das Du erzeugen kannst. Wenn Du auf diese Weise einem Leiden in Dir liebevolle Aufmerksamkeit im Zustand des reinen Gewahrseins schenkst, dann wirst Du sehr erstaunt sein was geschieht.

Vielleicht magst Du auch meine kostenlose Trance Audio-Datei anhören?

Gedanken ändern die Welt

Ändere die Welt mit den richtigen Gedanken

Die klassische Wissenschaft sagt:
Ein Atom besteht zu 99,9 % aus leerem Raum und nur der 0,1 % Rest ist Materie.

Die String Theorie sagt: Die Elementarteilchen bestehen aus schwingenden Energiefäden, die in der 4-dimensionalen Raum-Zeit verankert sind oder sie sind ringförmige Schwingungsmuster, die sich auch in andere Dimensionen bewegen können.

Zusammengefasst bist Du also gar nicht so stofflich wie du dich empfindest.

Dein Körper besteht nur zu 0,1 % aus Schwingungsmustern und ist ansonsten leerer Raum.

Diese individuellen Schwingungsmuster, die Dein Geist aus dem Raum manifestiert hat, sind nicht stetig und sie unterliegen keiner linearen Zeit, wie die Quantenphysiker gezeigt haben. Subatomare Energien sind räumlich und zeitlich nicht konkret berechenbar. Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten für Ihre Konfiguration in Raum und Zeit.
ABER: Durch den Akt des Beobachtens „zwingen“ wir die Schwingungsmuster in eine spezifische Konfiguration.

Gewahrsein erschafft Realität

Deswegen ist es so wichtig, wie wir uns und unsere Umwelt sehen.
Der Betrachter schafft die Realität des Augenblicks durch die Art seines Betrachtens!

Das Ganze wird noch gewaltiger, wenn du dir das kollektive Schwingungsmuster anschaust. Die „Verschränkung von Photonen“ besagt, das voneinander räumlich getrennte Energiepotentiale – die vorher synchronisiert waren – gleich reagieren, wenn man eines davon beeinflusst. Das ist die spukhafte Fernwirkung wie Albert Einstein sie nannte. Sie ist sicher die obskurste, aber inzwischen belegte Theorie der Quantenphysik.

Interessant zu wissen ist, dass wir spirituell gesehen aus der gleichen Quelle stammen. Physikalisch gesehen, entstammt das materielle Universum dem Urknall – also einen Zustand aller stofflichen Existenz in Form einer homogenen Singularität aus reiner Energie.

Was immer Du tust – es wirkt sich auf das kollektive Schwingungsmuster aus.
Kollektive Schwingungen erzeugen noch stärkere Muster als ein einzelnes Individuum.

Deswegen funktioniert auch das gemeinsame meditieren z.B. für den Frieden. Viele „gleichgeschaltete Betrachter“ manifestieren ein spezifisches Schwingungsmuster (Frieden / Liebe) und bereichern das gesamte kollektive Feld der Wesen.

Also achte auf Deine Gedanken.
Sie erzeugen Freude oder Leid in Dir UND in Deinem Umfeld.

Philosophie, Naturwissenschaft und Spiritualität finden langsam wieder zusammen. Das gefällt mir sehr gut.