Beiträge

Die größten Hürden auf dem Weg zum persönlichen und beruflichen Erfolg sind unbewusste Gedanken und die verzerrte Realität unserer inneren Landkarten.

Zorn ist Gift

Was auch immer du denkst und fühlst, es könnte sein, dass es nicht der Realität entspricht.
Jeder von uns kennt die Sätze:
„Denk erst mal darüber nach“
„Höre auf deine Gefühle“

Was ist denn nun richtig?

Beides sagst du?
Und was ist, wenn Denken und Fühlen nicht konform sind?
Dann zeigt sich, ob du eher ein Kopf- oder Gefühlsmensch bist.
Dementsprechend wirst du entscheiden und handeln.
Das ist ganz wertfrei zu betrachten. Weder das Eine noch das Andere ist besser.
Es kommt darauf an, welche Basis du hast und was deinem individuellen Weg entspricht.

Nehmen wir einmal an, dass Kopf (Denken) und Bauch (Gefühl) gegenüber einem äußeren Eindruck gleich reagieren, dann würdest du ohne Spannung deiner Prägung folgen. Das sind sehr kraftvolle Handlungen, da sich die Kräfte von Kopf und Bauch vereinen. Ich bin sogar der Meinung, dass eine Diskrepanz zwischen Bauch und Kopf ein Zeichen dafür ist, dass ein bestimmtes Thema noch nicht vollständig geklärt ist. Somit kannst du aus Dissonanzen zwischen Kopf und Bauch immer eine geistige Übung machen und versuchen deine Realität zu klären.

Es gibt aber auch noch eine dritte Ebene der menschlichen Realität.
Das was du denkst und fühlst ist das Ergebnis von Prägung durch dein Umfeld.
In einem anderen Umfeld hättest du andere Gedankenmuster und Emotionen zu einem Thema.
Die dritte Ebene ist die feinstoffliche Ebene. Es ist der Teil deiner Existenz, der nicht an den Körper gebunden ist. Du bringst in dieses Leben ein individuelles, feinstoffliches Grundmuster mit. James Redfield hat es vorgeburtliche Vision genannt. Neale Donald Walsh beschreibt es als die Erfahrung die die Seele machen möchte. Aus der Sicht des Buddhismus hat ein Wesen eine karmische Konfiguration, die zu einer bestimmten Wiedergeburt führt, in der der Geist sich weiter entwickeln kann. Auf dieser Ebene, die Ihren Ursprung nicht in der stofflichen Realität hat und nicht durch Raum, Zeit und Bewertung begrenzt ist, wird die Basis für den Eintritt in die langsam schwingende, irdische Welt geschaffen.

Es ist einleuchtend dass es Sinn macht, Gefühle und Gedanken in Harmonie mit der Intention aus der feinstofflichen Realität überein zu bringen. Die Basis sollte seine Tools im Einklang verwenden. Erst dann sind wir die kraftvollen Wesen die wir sein können. Ich bin mein Körper. Ich bin was ich denke. Ich bin was ich fühle. Aus meiner Sicht ist das nicht so. Denken und fühlen sind Hilfsmittel um sich in der menschlichen Realität zurecht zu finden und die Erfahrungen machen zu können, die wir uns vor der irdischen Inkarnation vorgenommen haben. Sie sind nicht unsere wahre Natur – unser Sein.

Es ist nicht unerheblich dies zu realisieren. Wenn wir den Zugang zu unserer vorgeburtlichen Vision erhalten, dann können wir die Täuschungen (fehlinterpretierte Wahrnehmung der Realität) denen unser Denken und Fühlen ausgesetzt ist, aufdecken.

Ein kleines stoffliches Beispiel warum das wichtig ist: Unser Körper reagiert auf elektromagnetische Strahlung. Dies sind z.B. das Sonnenlicht, aber auch Kunstlicht und Funkwellen. Unser Planet ist von natürlichen elektromagnetischen Feldern umgeben und wir leben in diesen Feldern. Wenn Impulse auftreffen, z.B. auf natürliche Weise durch Sonnenstürme, dann ändern sich die elektromagnetischen Felder und beeinflussen uns. Es gibt viele Studien die das belegt haben. Sogar die Wall Street Pragmatiker haben eine Änderung im Verhalten an der Börse festgestellt wenn Sonnenstürme auftreten. Wir sind umgeben und durchdrungen von natürlichen und künstlichen EM Feldern. Es konnte in Studien festgestellt werden, dass wir sogar spezifisch auf bestimmte elektromagnetische Felder reagieren. So können diese Felder u.a. emotionale Zustände von Freude oder Angst erzeugen. Emotionale Zustände wirken auf unser ganzes körperliches Befinden und prägen unser Verhalten. Wir sind also durch die Anwendung bestimmter elektromagnetischer Felder manipulierbar.

Es gibt weitere äußere Impressionen, die unsere Prägung in eine bestimmte Richtung führen.
Das sind Chemikalien, eingeschlossen Medikamente und Nahrungsmittel, aber auch emotionale Impulse durch virtuelle Realitäten wie z.B. die der Unterhaltungsmedien mit Ihren Filmen, Spielen und der Musik. Natürlich manipulieren Nachrichten und Werbung auch in eine von der Politik und Industrie gewünschte Richtung. Glaubenssätze und emotionale Muster werden durch solche Einflüsse in uns geprägt. Es werden im Gehirn entsprechende Verknüpfungen erschaffen, die dann Teil unserer Selbstwahrnehmung sind.

Unsere körperliche Existenz unterliegt einer mannigfaltigen Fremdprägung mit kulturellem Hintergrund. Werte, Normen, Gesetze und Vorlieben wandeln sich im Laufe der Zeit und mit der Entwicklung der Kultur. Da ist nichts was bleibt und den Anspruch auf die absolute Wahrheit bezüglich der Realität haben könnte. Wenn aber scheinbar Alles das Ergebnis von Prägung ist, gibt es dann überhaupt so etwas wie meine wahre Identität? Gibt es einen spezifischen Weg und eine Aufgabe? Gibt es eine höhere Instanz die etwas von mir erwartet?

Fast Alles im Leben ist durch uns Menschen bewertet worden. Wenn jemand das tut, dann ist das gut aber wenn jemand dies tut, dann ist das schlecht. Dies ist gemein und ungerecht. Das ist nett und nützlich. Es hat einige Jahre gedauert bis ich erkannte, dass die Dinge sind wie sie sind und dies ganz wertfrei. Eine Situation ist wie sie ist und erst unsere individuelle, geprägte Selbstwahrnehmung belegt diese Situation mit einer Wertung. Es ist verständlich, dass es so viele Bücher mit Gesetzen und Vorschriften gibt. Es ist verständlich, dass es so viele Geschichten in Form von Worten oder Bildern gibt, die uns gewünschte und unerwünschte Verhaltensweisen vormachen. Ganz besonders verwirrend wird es, wenn „das große Buch der ungeschriebenen Gesetze“ verwendet wird. Das Buch, welches ohne Begründung Floskeln zur Verhaltensregelung verbreitet und sich ständig ändert. Es geht sogar so weit, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Die meisten Menschen haben sogar ein eigenes Buch der ungeschriebenen Gesetze und dies enthält in der Priorität Erwartungshaltungen an die Umwelt. Du lebst in der ständigen Angst, dass du irgendeinen Verhaltenscodex übersehen hast, den ein Anderer irgendwann, irgendwo aufgestellt hat. Wenn du ein erwartetest Verhalten nicht einhältst, dann droht dir Strafe durch Liebesentzug, Entzug der Aufmerksamkeit und Anerkennung, weniger Geld, weniger Respekt, Gefängnis, körperliche Schädigung und Tötung.

Ich bin der Überzeugung, dass wir keine einzige Vorschrift benötigen und keine Strafe.
Dafür müsste aber jedem klar sein, dass es nur zwei grundlegende Motivationen gibt, die einen Menschen zu einer Handlung führen. Diese sind: Angst oder Liebe.

Vielleicht klingt das etwas zu esoterisch für dich oder dir fallen 1000 Situationen ein, die komplexer sind und wo das nicht stimmt. Möglicher Weise fallen dir Situationen ein, in denen aus Liebe gehandelt wurde, aber durch die Schmerzen entstanden sind.
Dem ist so, wenn wir uns in den mannigfaltigen Spielarten von Gefühlsvariationen verlieren, die aber im Grunde immer bis auf die 2 Grundmotivationen zurück zu führen sind. Denke einmal bewusst über eine beliebige Situation nach und sieh ob die tiefste Ebene die du finden kannst aus Angst oder Liebe entstanden ist.

So wie ich die beiden Worte verwende, meine ich sie in Ihrer reinsten Form.
Ich meine nicht die bedingte Liebe zwischen zwei Menschen, sondern die universale Liebe.
Jene Form der Liebe, die aus einem freudvollen Herzen ohne Erwartung verströmt wird.
Sobald Liebe mit Erwartung verknüpft wird, erzeugt sie Verlustangst und schwenkt in Ihr energetisches „Gegenteil“. Ich verstehe Angst als einen Zustand in dem wir nicht ganz voller Freude und Vertrauen sind. Universale Liebe ist wertfrei. Sie wird nicht nur gegeben wenn Bedingungen erfüllt werden. Angst ist nicht nur dann da, wenn dir jemand eine Pistole auf die Brust hält. Angst ist oft der Motivator für unser Verhalten in unseren Berufen. Die Angst nicht genügend Geld zum Überleben zu haben, die Angst weniger wert zu sein als andere, die Angst die Kontrolle oder Macht zu verlieren. Das können wir auf jeden Lebensbereich übertragen. Sehr viele, wenn nicht die meisten Handlungen haben in sich den Aspekt der Angst und sind somit nicht aus universaler / bedingungsloser Liebe geboren. Handlungen aus universaler Liebe haben nie einen Aspekt der Angst.

Die Angst ist daher ein Indikator dafür, dass wir nicht aus selbstloser Liebe handeln oder behandelt werden. Mehr sollte die Angst aber nicht sein. Ein Hilfsmittel oder Wegweiser, der uns hilft unsere Erfahrungen zu machen und im Fluss der Dinge sein zu können. Doch leider ist die Angst inzwischen weit verbreitet, kulturell etabliert und wird über die Generationen weiter gegeben. Wir haben gelernt, dass es Mittel gegen die Angst gibt. Spaß und Tabletten. Ich leiste mir z.B. materiell etwas und dieser freudige Impuls überlagert oder verdrängt einen Angstzustand. Für eine Weile. Ich schlucke Medikamente oder benutze andere Drogen um mich so einzustellen, damit meine Angstgefühle gedämpft werden und ich wieder normal im Rahmen der äußeren Erwartungen funktionieren kann. Aber eigentlich unterdrücke ich damit wichtige Hinweise darauf, dass etwas in meinem Leben nicht stimmt (meine Seins Ebenen sind nicht im Einklang). Wir überlagern sehr oft die sanften Hinweise auf Dissonanzen in unserem Leben, anstatt dem Hinweis zu folgen und zu schauen was nicht stimmig ist. Wir sehen uns emotionale oder brutale Filme an. Wir fiebern mit dem Rache Engel, der gepeinigt wurde und ertränken unsere feine Wahrnehmung in Alkohol und anderen Bewusstseinsbenebelnden oder –verschiebenden Substanzen. Wir haben gelernt auf das Ergebnis zu reagieren, ohne die Ursache erkannt zu haben. Es ist fast so wie, wenn wir immer und immer wieder mit offenen Augen in ein Messer rennen und jedes Mal ein Pflaster auf die Wunde kleben anstatt aufzuhören in das Messer zu laufen.

Doch woher kommt dieses Unvermögen zur bedingungslosen Liebe und der Hang zur Angst?
Wir haben es von unseren Eltern gelernt. Die Eltern und Erzieher, unsere fleischlichen Götter, haben uns nicht immer einfach nur unserer selbst Willen geliebt. Sie gaben und entzogen uns Ihre Liebe und Zuneigung. Wir haben dadurch gelernt, dass es keine bedingungslose Liebe gibt, sondern dass Liebe an Bedingungen geknüpft und vergänglich ist. Daher finden wir es auch normal und nicht ungewöhnlich, Angst mit Spaß zu bekämpfen, anstatt sich hin zur bleibenden Freude zu entwickeln. Auch unsere Eltern haben von Ihren Eltern genau das gelernt und weiter gegeben. Wie schön, dass jetzt eine Generation lebt, die in der Lage ist mit Achtsamkeit und Gewahrsein diese schon lange andauernde Entwicklung zu Beenden. Das Regime der Angst zu überwinden. Es gab in den letzten tausend Jahren schon ein paar Verkünder dieser Weisheiten und es werden offenbar immer mehr. Immer mehr Menschen spüren in Ihren Herzen, dass ein Umdenken im Umgang miteinander nötig ist. Natürlich nur, wenn wir den Fortbestand und die Entwicklung der Menschheit fördern wollen. Wir können natürlich auch einfach Alles so lassen wie es ist und uns gegenseitig oder unseren Planeten zerstören. Dann ist das das Ergebnis des Experiments Menschheit. Aus kosmologischer Sicht würde das kaum auffallen. Ebenso wenig, wie mir in Deutschland auffallen würde wenn in China eine Ameise über ein Reiskorn stolpert. Ich persönlich finde dass die Menschheit eine schöne Schöpfung mit viel Potential ist und würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns gemeinsam von hier aus noch um einiges weiter entwickeln könnten. Neue Welten entdecken, neue Wesen, neue Dimensionen. Der Gedanke daran erzeugt in mir viel Freude und dass ich die Menschen toll finde, meine ich von Herzen. Sie sind eine schöne Variation der Schöpfung durch die sich das Universum / das Sein / Gott in dieser Realität erfahren kann. Denn darum geht es doch. Oder? Darum, dass sich das Universum durch uns auf der stofflichen Ebene der Erfahrung selber erkennt. Noch ein abschließender Gedanke: Wenn wir ein Ausdruck bzw. eine Variation der Quelle des Seins sind, warum denken dann manche Menschen, dass wir verschieden von der Quelle wären und nicht selber ebenfalls Schöpfer?

Es ist dein Geist der diese Welt erschafft (Buddha Shakyamuni)

Kopfschuss

Die Texte die ich in sozialen Netzwerken und auf meiner Internet Seite veröffentliche, haben alle einen Grundcharakter: Sie sind unpolitisch, keiner speziellen Religion zugeordnet, teils lustig, authentisch und positiv. Der Grund dafür ist nicht, dass mir entgangen ist, wie schmerzhaft die Welt sein kann. Wir werden von der Politik belogen, von der Werbung manipuliert, es werden Kämpfe und Kriege geführt und Krankheiten raffen Abertausende dahin. Viele Menschen leiden emotional an kleinen und großen Dramen und anderenorts verhungern sie physisch.

Doch wie ist das mit der scheinbaren Realität in uns? Unser Gehirn kann kaum zwischen Fiktion und Realität unterscheiden und reagiert auf beides gleichermaßen mit Emotionen und strukturellen Änderungen in unseren Gedankenverknüpfungen. Wiederholungen von Eindrücken verstärken die Strukturen unserer Werte und Glaubenssätze. Wenn ich also das Konstruktive und das Kreative in meinen Veröffentlichungen betone, dann dient das der Stärkung der positiven Impressionen auf deinen Geist und soll ermutigen, kreativ zu denken und neue Optionen für persönliches Verhalten zu integrieren.

Täglich gehen Millionen Menschen in sich und meditieren oder kontemplieren über das Leben. Sie geben Impulse in das Kollektiv, die für Frieden, Liebe und Achtsamkeit stehen. Doch unsere Medien sind voll von scheinbar dramatischen Nachrichten und man will uns aus materiellen, egoistischen Gründen weiß machen, dass wir im Außen etwas sein oder erwerben können, um glücklich zu werden. Die Macht der Medien, wie Internet, Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften, Plakatwerbung u.s.w. sollten wir nicht unterschätzen. Wir werden stark einseitig informiert und dadurch manipuliert und zwar auf eine Weise, die nicht der freudvollen und nachhaltigen Entwicklung der Menschheit dient. Versucht einmal zumindest ebenso viel Freude und Liebe in den täglichen Ablauf zu integrieren, wie ihr Stress, Traurigkeit und Dramen habt. Den Meisten wird auffallen, dass es ein starkes Ungleichgewicht gibt. Dabei sollte es eigentlich ein Mehr an Positivem geben und das Negative bleibt als Potential zur Entwicklung – so zumindest ist meine subjektive Meinung.

Neben dem evolutionär Sinnvollen und den subjektiven Werten und Wünschen, existiert aber auch eine andere Wahrheit. Die Realität. Ich meine damit die stoffliche Realität in der 4 dimensionalen Raum-Zeit, in der wir als Menschen zurzeit leben. Aus höchster Sicht ist auch diese Realität nur subjektiv und sicher nicht alles was ist, aber es ist die Perspektive aus der heraus ich im Folgenden über die Apokalypse schreiben werde.

Die Realität ist pragmatisch und wertfrei. Es gibt kein Gut oder Böse. Es gibt nur Tatsachen.
Wenn z.B. eine Sonne explodiert und alle Lebewesen in dem Sonnensystem sterben, dann steht dahinter keine böse Absicht. Es ist, wie es ist. Sonnen explodieren und Lebewesen sterben. Erst unser Denken macht daraus: „Die Sonne wird zu einem Monster und tötet alles Leben. Familien werden vernichtet und eine ganze Kultur stirbt aus.“ Das ist ebenfalls wahr, aber es ist wertend und geht über die Tatsachen der Realität hinaus.

Alles Stoffliche ist eine Ansammlung von Energie. Ein markanter Punkt in der Entwicklung der Welt ist der Urknall und an dieser Stelle möchte ich in diesem Kontext ansetzen. Woher der Urknall kam und warum über die Hyperinflationstheorie und die String Theorie ein Multiversum anzunehmen ist, das sich im Übrigen auch aus irgend einem vorherigen Zustand entwickelt haben muss, möchte ich hier nicht weiter ausführen, weil vieles in dieser Richtung Theorie und Spekulation ist. Vermutlich liegt das an unserem Unvermögen, Unendlichkeit und Ewig, wirklich begreifen zu können.

Was ist die Apokalypse?
Eigentlich bedeutet das Wort „Offenbarung“ und „Enthüllung“. So wie ich es hier verwende, lehnt es sich an die landläufige Interpretation an, dass es ein Endzeitszenario ist. Die Apokalypse, die ich hier meine, ist die Geschichte vom Ende der Welt. Es ist die Geschichte, vom Untergang der Menschheit und der Zerstörung der Erde.

Die Menschheit wird sterben und mit ihr auch Du und Ich.
Wie und wann wird das geschehen? Solltest Du schon mal einige Aktien verkaufen und Deine letzten Tage exzessiv leben? Ich denke nicht, aber es ist natürlich Deine Entscheidung, ob Du etwas in Deinem Leben verändern willst, wenn Dir klar wird, dass Du und Deine Nachkommen unweigerlich sterben werden.

Ein sehr wahrscheinliches Szenario ist, dass es einen technischen oder menschlichen Fehler geben wird, der zum Start von Atomraketen führen wird. Das Ergebnis kann die Auslöschung jeden irdischen Lebens zur Folge haben. Laut dem berühmten und brillanten Physiker Stephen Hawking ist es nur eine Frage der Zeit bzw. eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung, bis dies geschieht. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit Heute bei 1 zu 1.000.000 liegen würde, dass wir alle durch einen Atomschlag vernichtet werden, so wird die Wahrscheinlichkeit dafür im Laufe der Jahre immer höher. Hawking schätzt, dass kaum mehr 100 Jahre vergehen werden, bis wir uns selber vernichtet haben.

Es gibt unglaublich viele Kometen und andere Objekte im Weltraum, die die ganze Erde zerstören werden. Die Frage ist nur, welches Ereignis zuerst eintritt. Kommt unser Sonnensystem in die Nähe eines schwarzen Loches und wird von ihm assimiliert? Vielleicht kracht ein großer Komet auf die Erde und destabilisiert sie derart, dass kein Leben auf ihr mehr möglich ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, denn wir bewegen uns durch eine kritische Zone in unserer Galaxie und in Rhythmen von Jahrmillionen schlagen regelmäßig Objekte auf der Erde ein. Unsere Galaxie, die Milchstraße, wird von einigen Dutzend anderen Galaxien umkreist. Immer wieder stoßen Galaxien zusammen und verändern sich dadurch massiv. Die zweitgrößte Galaxie in unserer Galaxie Gruppe ist der Andromeda Nebel. Er ist ähnlich groß wie die Milchstraße und befindet sich auf Kollisionskurs mit der Milchstraße. Das wird noch ein paar Millionen Jahre dauern, aber es ist sicher dass es sich so ergibt.

Sollte unsere Sonne diese Kollision überleben, dann kann sie noch etwa 4 Milliarden Jahre weiter leuchten, bis sie zum roten Riesen Stern wird und explodiert. Dabei werden natürlich alle Planeten des Sonnensystems vernichtet. Das bekommen wir auf der Erde nicht mehr mit, denn Jahrmillionen zuvor ist die Erde bereits nicht mehr bewohnbar. Wenn die Sonne nur etwa 10% heißer ist als Heute, ist Leben auf der Planetenoberfläche nicht mehr möglich.

Dann gibt es noch sogenannte Gammablitze im Universum. Wenn z.B. eine Hypernova ausbricht oder Neutronensterne verschmelzen, senden sie Energieblitze aus, die sich über Millionen Lichtjahre ausbreiten. Trifft so ein hoch energetischer Blitz in unser Sonnensystem, vernichtet er was auch immer sich in seinem Weg befindet. Schon eine Supernova in der Nähe unseres Sonnensystems, kann verheerende, alles Leben auf der Erde zerstörende Folgen haben. Diese Phänomene kommen häufig vor. Alle 50 Jahre, so schätzt man, kommt es zu einer Supernova in unserer Galaxie. Dies sind alles ganz normale Prozesse während der Entwicklung des Universums. Sterne vergehen. Neue Sterne entstehen – zumindest so lange, wie genügend Material zur Bildung neuer Sonnen vorhanden ist.

Das Universum expandiert ständig mit immer höherer Geschwindigkeit. Alle Galaxie Gruppen streben auseinander. Dies geschieht durch die sogenannte dunkle Energie. In Milliarden von Jahren werden kaum mehr andere Galaxien sichtbar sein, weil sie zu weit weg gedriftet sind und in der Milchstraße werden allmählich alle Sterne verglüht sein. Absolute Dunkelheit, Leere und schwarze Löcher, die das Verbleibende in sich hinein ziehen und die sich vereinen. Am Ende nach unvorstellbar langer Zeit, löst sich die Materie auf und was bleibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es einen neuen Urknall geben könnte. Wenn wir auf der Erde lange genug überleben und auf den Mars auswandern, dann holt uns die Sonne eines Tages ein. Dann müssten wir in ein fernes Sonnensystem aufbrechen und einen neuen Planeten kolonialisieren. Vermutlich machen das bereits ältere Arten aus anderen Systemen, die in Bezug zu uns schon möglicher Weise zehntausende Jahre voraus sind. Eine andere These geht davon aus, dass das Universum in dem wir leben, nach einer Expansionsphase wieder zusammen schrumpft und alle Materie / Energie wird wieder in einem einzigen, mikroskopischen Energiepunkt zusammengepresst. Das ist in etwa der Zustand wie beim Urknall. Individuelle Information existiert dann nicht mehr.

Irgendwann brennt jede Sonne aus uns so werden wir wieder zu Nomaden. Diesmal über längere Zeiträume und Entfernungen, aber es gibt keinen Ort wo wir ewig bleiben können. Alles ist in dieser Dimension eine Frage der Zeit und der Technologie. Später müssen wir den intergalaktischen Raum durchqueren, wenn unsere Galaxie mit Andromeda oder einer anderen Zwerggalaxie kollidiert. So springen wir von Ort zu Ort, bis es keinen Ort mehr gibt, auf dem physisches Leben existieren kann. Spätestens dann sollten wir die Theorie der Multiversen verstanden haben und uns in ein anderes Universum flüchten, sofern wir denken, dass die menschliche Art erhaltenswert ist. Alle Universen im Multiversum unterliegen der Fluktuation von stetiger Veränderung. Wir sollten also in Bewegung bleiben, um möglichst lange überleben zu können. Allerdings wird es Zeitpunkte geben, wo keine Materie und kein Leben, wie wir es kennen, existieren kann. Spätestens dann sollten wir uns die Frage stellen: Ist das Leben zwangsweise an einen biologischen oder künstlich erschaffenen Körper gebunden oder gibt es eine Existenz von individueller Intelligenz, die nicht an die 4 dimensionale Raum-Zeit gebunden ist? Es gibt dazu bereits schlüssige Thesen und Theorien aus der Wissenschaft und von manchen Glaubenssystemen. Die gute Nachricht ist: alle denken positiv und sind der Überzeugung, dass das Leben nicht an den stofflichen Körper gebunden ist, so wie wir es zurzeit noch wahrnehmen.

Was immer Du in Deinem Leben tust, was immer für Dich gerade DAS Drama im Leben zu sein scheint – all das wird einst vergehen und es wird niemand mehr da sein, den das noch interessieren kann. Ich schlage vor, dass wir einfach das Beste tun, das im Augenblick möglich ist, um glücklich zu leben und wir im Hinterkopf behalten, dass Alles immer vergänglich ist und vergehen wird. Ganz ohne böse Absicht. Es ist einfach so wie es ist.

Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis

Gedanken zum Leben von Alexander Klein (1990)

Von der Unbewusstheit kann sich der Mensch in ein ästhetisches Bewusstsein erheben, in dem er lernt den Augenblick wahrzunehmen und zu genießen.

Durch seine existenziellen Ängste vermag er sich in die Wahrnehmung
der ethischen Realität zu erheben, die von Moral und Vernunft geprägt ist.

Doch nur in der Auflösung des Vordergründigen, erreicht er die höchste Stufe der Entwicklung.
Das spirituelle Bewusstsein.

Die Stufe, auf der sich der Mensch als Teil des Abbilds der schöpfenden Kraft wieder findet.
Hier dient er dem Universum am Besten, denn alles Sein strebt nach Selbsterkenntnis.