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Coaching Themen
Häufige Coaching Themen

Im Laufe der Jahre habe ich viele Texte zum Thema Coaching gelesen und einige Seminare besucht. Typisch ist der Ansatz, das Coaching Wissen durch Systematik transportieren zu wollen. Das macht auch sehr viel Sinn, denn im Grunde ist die Bandbreite der möglichen Coaching Situationen scheinbar endlos und individuell. In einem der renommierten Bücher schrieb der Autor, dass es eine Vielzahl an Coaching Themen gibt, besonders 20 typische: Ängste, Burn-out, Change-Management, Entscheidungen, Finanzen, Karriere, Konflikte, Krisen, Motivation, Selbstwert, Team, Sinnsuche, Trennung, Zeitmanagement u.s.w.

Diese Kernthemen kann ich aus der Praxiserfahrung bestätigen und sie finden sich als Querschnitt in vielen Unterlagen. Wenn ich die oben genannten Themen genauer betrachte, dann stelle ich fest, dass es diverse Überschneidungen gibt, was mich zu der Annahme führt, dass die allgemein üblichen Beschreibungen zur noch genaueren Betrachtung aus einer weiteren Meta Perspektive auffordern. Deshalb möchte ich Ihnen im Folgenden 8 Grundgedanken anbieten, die ein sehr weites Spektrum des Mensch Seins und Themen die das Coaching berühren können, abbilden.

Eine weitere Sichtweise
  1. Die Dinge sind wie sie sind. Erst unsere individuelle innere Landkarte gibt Ihnen eine Bewertung.
  2. Wenn wir bewusst unsere Gefühle und Gedanken beobachten können, ist der erste Schritt für die Möglichkeit einer Änderung getan.
  3. Eine für uns realistische und ökonomische Sichtweise die positiv ist, macht uns glücklich und erfolgreich.
  4. Ohne Visionen gibt es keine Ziele. Ohne Ziele gibt es kein Ankommen.
  5. Kooperation durch den Win-Win Gedanken ist persönlich und sozial verträglicher als Egoismus.
  6. Entwicklung kann nur stattfinden, wenn die Bereitschaft und der Zeitpunkt dafür da sind.
  7. Unsere Wahrnehmung von der Welt ist unsere persönliche Sicht und entspricht nicht der vollständigen Realität.
  8. Die meisten Grenzen sind nur Gedanken.

Diese Grundgedanken als Teil einer Lebensweise zu integrieren und auf einzelne Probleme anzuwenden, bedeutet aus meiner Sicht: lebenslanges lernen und auch Freude sowie Erfolg. Die reale Umsetzung in einer individuellen Situation, die uns als Problem erscheint, kann sehr effektiv mit Coachings unterstützt werden. Ein zentrales Problem besteht darin, dass wir im eigenen Denken betriebsblind werden, wenn uns erst einmal ein schwieriges Thema erfasst hat. Genau deswegen ist es hilfreich eine kompetente und vertrauenswürdige Unterstützung von außen zu Hilfe zu nehmen. Durch gezielte Fragen und erprobte Methoden kann der Coachee innerhalb seiner eigenen Realität zu neuen Perspektiven und Lösungen geführt werden. Manchmal reicht auch schon das aktive Zuhören, damit der Coachee seinen problemorientierten Focus entladen kann und wieder zu seiner ausgewogenen Life Balance kommt.

Es ist ein Zeichen von Selbstverantwortung und Stärke, sich den Themen des Lebens aktiv zu stellen. Es zeugt von Mut und Klarheit dies hin und wieder auch in Zusammenarbeit mit einem Spezialisten zu tun.
Scheuen Sie sich nicht, diskret Kontakt aufzunehmen, damit Sie wieder voll in Ihre Mitte kommen und Ihre Kapazitäten für frische Ziele einsetzen können, anstatt diese in Probleme zu investieren.

Eternal Mind

In der Welt der Formen, so nenne ich die stoffliche Realität, haben unsere Naturwissenschaftler einige Theorien zur Entstehung des Universums aufgestellt. Diese Theorien beruhen auf Beobachtungen, Berechnungen und reproduzierbaren Versuchen. Das Wissen und die teils kontroversen Theorien füllen inzwischen ganze Bibliotheken oder große Datenträger. Man kann sich ein Menschenleben lang damit beschäftigen, Teile von Alledem zu studieren und zu repetieren. Daher fasse ich einige zentrale Aussagen der Naturwissenschaft zusammen und überlasse es Dir, Dich in weiter führender Literatur genauer mit dem Einzelnen zu beschäftigen, wenn Du Freude daran hast. Notwendig für Deine Evolution ist es nicht.

Der Urknall

Die zurzeit gängige Theorie über die Entstehung des Universums ist die Urknall Theorie. Stell Dir bitte das Kleinste vor, dass Du dir ausdenken kannst. Kleiner als ein Sandkorn. Kleiner als ein Teilchen eines Atoms. Stell Dir vor, dass dies Kleinste pure Energie ist. Wir befinden uns an einem Zeitpunkt vor etwa 14 Milliarden Jahren, in den noch nicht einmal das Licht existierte. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten nach denen sich Energie und Materie verhält, wie wir sie heutzutage begreifen, gab es noch nicht. Es gab kein Außen. Keinen Raum. Nur ein homogenes Energiepotential.

Plötzlich, warum ist unklar, breitete sich dieses kleinste Energiepotential aus und dadurch entstand etwas, das nicht mehr Eins war. Während der Hyperinflation, einem sehr kurzen Zeitraum von etwa einem Milliardstel einer Sekunde, expandierte das Universum und es entstanden Zeit und Raum. Zeit und Raum sind das Ergebnis der ungleichmäßigen Verteilung von Energie, die dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik folgt. Dieser besagt u.a., dass alles von Ordnung zur Unordnung strebt und niemals umgekehrt. Dieses Prinzip der Entropie ist auch der Grund, warum die Zeit in eine bestimmte Richtung verläuft. Obwohl viele Physiker seit Albert Einstein denken, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft real koexistieren, scheint es nicht möglich gegen die Richtung der Zeit zu reisen. Ein Sprung in die Vergangenheit scheint nicht möglich zu sein. Eine Reise in die Zukunft ist definitiv möglich. Ein Beispiel dafür ist Dein Navigationssystem. Die GPS Satelliten umkreisen die Erde mit hoher Geschwindigkeit und die Uhren an Bord laufen durch das Phänomen der Zeitdilatation schneller als die Uhren auf der Erde. Diese Differenz wird durch Software ausgeglichen, denn sonst wäre es nicht möglich die Position permanent exakt zu bestimmen. Bewegung sowie auch Gravitation ändert den Rhythmus der Zeit zwischen zwei Bezugssystemen.

Im Laufe von Millionen von Jahre, verdichtete sich die Energie indem sie abkühlte, also eine niedrigere Schwingungsfrequenz einnahm. Es entstanden dadurch erste subatomare Teilchen die Materie und Antimaterie genannt werden. Immer wenn Materie auf Antimaterie trifft, vernichten sich beide gegenseitig vollständig in einem Energieblitz. Die „Schlacht“ von Materie und Antimaterie ging zu Ende und es blieb ein kleiner Rest von Materie übrig. Diese war etwas ungleichmäßig im endlosen Raum verteilt und so konnte eine Naturkraft, welche Gravitation genannt wird, die gasförmige Materie zusammenballen und die ersten riesigen blauen Sterne erschaffen.

Diese Sterne existierten nicht sehr lange und wenn sie am Ende ihres aktiven Sonnenzyklus ankamen, dann explodierten sie. So wie es auch heute noch geschieht. Etwa alle 50 Jahre explodiert ein Stern in unserer Galaxie und verteilt seine Materie über Lichtjahre in den umgebenden Raum. Gase und die schwereren Elemente, welche durch Kernfusion, Gravitation und die Sternenexplosion entstanden, verteilten sich im Raum und bildeten neue Sterne und Planeten. Diese formieren sich zu Galaxien. Sonnen können sich am Ende Ihres aktiven Hauptzyklus auch zu schwarzen Löchern, Hypernovas, roten Riesen, weißen Zwergen, Quasaren und Pulsaren werden. Je nachdem wie groß sie gewesen sind.

Und es gibt noch tausend spannende Dinge mehr über das Universum zu erfahren, wenn man die Zeit und die Leidenschaft dafür hat. Alleine die wunderschönen Bilder die unsere Teleskope inzwischen von den Galaxien machen, sind sehr bewegend.

Ein Beispiel ist das Hubble Ultra Deep Field Bild, das einen Stecknadelkopf kleinen Ausschnitt unseres Universums zeigt, auf dem zehntausende Galaxien erkennbar sind. Etwa zweihundert Milliarden Sonnen bilden die Galaxie, in der sich auch unsere Sonne mit Ihren Planeten befindet. Der für uns sichtbare Weltraum umfasst wiederum etwa zweihundert Milliarden Galaxien.

Ich mag in diesem Zusammenhang für das Verständnis gerne folgendes Bild: Gehe zu einem Strand und nimm so viel Sand in Deine Hand wie du kannst. Sind es Tausende oder Millionen Sandkörner, die du da trägst? Und nun sieh Dich um. Wie viel Sandkörner liegen wohl am gesamten Strand? Die Anzahl der Sonnen, in dem für uns zurzeit sichtbaren Universum, wird von Astronomen auf etwa so viele eingeschätzt, wie es Sandkörner an allen Stränden der Welt gibt.

Im Grunde soll uns das wohl sagen – es sind unvorstellbar viele. Ein entscheidender Punkt, denn an dieser Stelle erkennen wir bereits, dass wir mit unserer Vorstellung, mit dem Denken, nicht sehr weit kommen. Wir begegnen dem Begriff Unendlichkeit. Zwar können wir ein Symbol dafür aufschreiben, aber dieses Symbol sagt nur – wir wissen es nicht und können es mit dem Verstand nicht erfassen.

Parallel Multiversen

Die moderne Physik geht zurzeit davon aus, dass es vier Ebenen von Paralleluniversen gibt, die sich im gleichen Raum, sowie in höheren Dimensionen befinden. Man spricht auch von einer unendlichen Anzahl von Universen – genauer von Multiversen, in mehr als vier Dimensionen, was die String Theorie, speziell die M Theorie, postuliert. Nach der M Theorie könnte der Urknall durch das Aufeinandertreffen von riesigen Membranen in einem höherdimensionalen Raum initiiert worden sein.
Das ist beeindruckend. Es gibt eine unendliche Anzahl von Paralleluniversen in mindestens elf Dimensionen!

Außerdem wissen wir durch die Quantentheorie, dass nichts wirklich so ist wie es scheint. Materie besteht zu mehr als 99 % aus nichts Stofflichem. Nur ein minimaler Bruchteil der Materie existiert physisch in Form einer Welle oder eines Teilchens und diese Materie verhält sich auch noch sehr seltsam. Teilchen können gleichzeitig hier UND da sein. Oder schon da sein bevor sie angekommen sind. Die üblichen Begrenzungen der vier dimensionalen Raum-Zeit scheinen für die Materie auf Quantenebene nicht zu gelten. Sie haben irgendeine Art von kollektivem Muster, denn sie verhalten sich gleichartig, auch wenn sie voneinander räumlich getrennt werden. Aber zum Glück gibt es ja die String Theorie, die das Chaos im Quantenschaum besänftigt. Es gibt nämlich gar keine Teilchen, sagen die String Theoretiker, aus der die Materie aufgebaut ist. Viele Milliarden Mal kleiner als die subatomaren Teilchen der Kernphysiker existieren die Strings. Kleine Energiefäden oder Ringe, die aus nichts weiter bestehen als aus Schwingung. Je nachdem wie ein String schwingt, hat es bestimmte Eigenschaften und mit anderen Strings zusammen bilden sie die Grundlage dessen, was wir Materie nennen. Die Art der Schwingung eines String wird durch die Konfiguration von 6 weiteren, winzig kleinen Raumdimensionen bestimmt.

 

Das Unmainfeste

Am Anfang war das Wort, fällt mir dazu ein.
Das klingt vielleicht etwas holperig, weil es keinen Anfang gab und weil ein Wort nur auf der Formenebene ein Wegweiser auf etwas Stoffliches ist, aber wenn wir uns von den Begrenzungen der Sprache etwas lösen, könnte man es auch so verstehen:

Die unmanifeste Quelle, welche häufig Gott genannt wird, hat aus Ihrer nicht Existenz, im Sinne von Form, ein Etwas erschaffen, das seiner Natur nach eine Schwingung ist.

Um es vorweg zu nehmen – diese Schwingung ist pure Liebe. Spirituell gesehen könnte man sagen: Gott hat an Liebe gedacht und dadurch sind die unendlichen Multiversen entstanden. Doch eigentlich hat Gott nicht gedacht, denn das Denken ist eine begrenzte Fähigkeit des Menschen, die er zur Orientierung in der stofflichen Welt verwendet. Eigentlich ist es vielmehr so, dass das Unaussprechliche, das nie geboren wurde und nie vergeht, bereits alles beinhaltet was es gibt und was es scheinbar nicht gibt.

Die Welt der Formen, die wir wahrnehmen, ist in seiner Essenz die Schwingung der universalen Liebe, die keine Polarität kennt und die dennoch eine unendliche Vielgestaltigkeit annehmen kann.

Wir sind eine Spielart, ein Abbild, des ewigen Unmanifesten und Alles, was ist und geschieht, ist Ausdruck universaler Liebe. Der Liebe, der unbeschreiblichen, ewigen Quelle von Allem.
Wir sind die Lilien auf dem Feld. Wir sind ein Ausdruck der Schönheit und der Freude des Seins und wir haben das eine Ziel, den einen Sinn unserer Existenz: dies mit dem Herzen zu erfahren und uns an der Schöpfung zu erfreuen. Denn wir sind Schöpfer und Geschöpfe des Seins – ungetrennt, unbegrenzt, eins und ewig.

Ganz gleich was wir tun – Alles ist gut, denn Alles ist Liebe.

Gesund und Glücklich

Es gibt viele Wege und Methoden, Erkenntnisse und Einsichten, die für den Einen oder Anderen passen und Ihn bzw. Sie auf den Weg der Befreiung führen.

Inzwischen liegt die Schwierigkeit welchen Weg zur Erkenntnis ich gehen sollte wohl darin, aus der Menge an Angeboten zu wählen. Wir leben in einem überquellenden Gemischtwarenladen von möglichen Lebensweisen.
Es gibt den Mainstream mit all seinen Angeboten an Identifikationsfiguren, die Naturwissenschaft mit neuen universalen Theorien, die Esoterik mit einer breiten Palette an Sichtweisen und diverse Religionen sowie mutierte Sprösslinge der Glaubensrichtungen.
Aber wisst ihr was?
Wir brauchen von all dem nur wenig und sollten uns nicht verzetteln.

Das wurde mir wieder bewusst, als ich fast 30 Jahre alte Manuskripte von mir hervor kramte.
30 Jahre Anhäufung an Wissen und Methoden später las ich die Texte von damals nochmal. Texte, die ohne Internet und mit einer spärlichen Auswahl an Büchern entstanden sind. Doch da stand bereits das, was ich heute zu verstehen beginne. Es war teils noch schwammig und hatte sachliche Mängel, aber die Erkenntnisse sind damals wie heute die Gleichen.

Früher hieß es – das musst du alles lernen und gemeint war damit eine Sichtweise, die Dir von Deinem sozialen Umfeld auferlegt wurde. Dann hieß es – du musst nicht alles Wissen. Es reicht zu wissen, wo es steht, aber du brauchst ein Basis Set an Wissen, um es zu verstehen.

In dieser Zeit sollte es heißen: Es ist wichtig die Quellen der fast unüberschaubaren Flut an Informationen zu prüfen und einen eigenen Weg zu gehen. Der kann synchron mit einem Teil des Neuen sein oder etwas ganz Anderes. Probiere Dich aus und tauche ein in das Neue, das Dich fasziniert und dann finde die Essenz, die Dein individuelles Leben bereichert. Bleib nicht stehen, sondern gehe weiter. Schreibe innerlich Dein eigenes Buch deines Lebens. Kapitel für Kapitel einem roten Faden folgend. Doch wie in einem guten Abenteuerbuch, solltest du reisen. In ferne Gefilde und fremde Kulturen. Das ist die Weise, wie Du Deiner jugendlichen Triebfeder entsprechen kannst. Werde zum Pionier neuer Gedanken.

Doch dann, eines Tages wird dir bewusst, dass du nirgendwo hingehen musst, um das zu erreichen, wonach jeder Mensch strebt. Freude. Der Zustand in dem kein Leid vorhanden ist. Diese Freude ist die Vereinigung von Frieden und Liebe, die jeden Aspekt in Dir mit seinem wundervollen Licht durchströmt.

Genieße das Kaleidoskop des Lebens, doch wisse, dass der einzige Ort, an dem Du nachhaltige Erfüllung findest, in Deinem Innern liegt. Nur dort gibt es den unzerstörbaren Zustand der Harmonie. Die Suche nach diesem Gefühl der Harmonie ist der Antrieb des Menschen.
Achte einmal darauf wie sehr wir Menschen dieses Gefühl im Außen suchen. In materiellen Gütern, anderen Menschen und durch das Hinzufügen von Wissen. All dies ist vergänglich und nicht absolut.

Die gute Nachricht ist, dass absolut Jeder, ganz gleich wie seine äußeren Umstände sind, das allerhöchste Gut in sich trägt und es nie verlieren kann. Denn das Gewahrsein des erleuchteten Geistes ist unzerstörbar. Er ist nicht dem ständigen Wandel des Stofflichen ausgesetzt.