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Bewusstsein

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

 

So lautete einer der landläufigen Sprüche zu den Themen Denken und Lernen.
1988 war dies auch die Wahrheit, die man mir beibringen wollte.

Doch ich hatte andere Ideen dazu:

Die „vorderen“ 10 % des Gehirns sind der Bereich, in dem sich die Strukturen befinden, die der Mensch gelernt hat, um in seiner Umwelt zu überleben und mit ihr in Einklang zu sein. Die „hinteren“ 90 % des Gehirns haben eine andere Struktur, denn sonst wäre es möglich in diesem Bereich ebenfalls Informationen zu verarbeiten. Das reine humanoide Wissen füllt nur zwischen 5 und 15 % der effektiven Möglichkeiten des Bewusstseins aus, selbst dann, wenn wir unentwegt nach klassischen Mustern lernen. Die rein optische und akustische Wahrnehmung ist sicher nur ein Teil der Wahrnehmungsmöglichkeiten. Der größte Teil menschlicher Leistungsfähigkeit, für die Suche nach dem eigenen Ich, ist ungenützt, weil es noch keinen Weg gegeben hat, die „Hauptgehirnteile“ zu aktivieren. Liegt die Schwierigkeit vielleicht darin, dass das menschliche „Frontbewusstsein“ nicht leistungsfähig genug ist, um eine Verwaltung des „Gesamtbewusstseins“ zu steuern? Liegt die Unfähigkeit vielleicht darin, dass in diesem Teil des Gehirns nur bestimmte Wahrnehmungen gespeichert werden können, die vielleicht nur mit einem anderen Sensor als Auge, Haut, Gehör, etc. wahrgenommen werden können ?  Oder liegt gar die Überlegung nahe, dass bei einer bestimmten Konstellation (Struktur, Verknüpfung) des Frontbewusstseins eine Speicherung erheblich höherer Informationsmengen im übrigen Gehirn möglich ist?

Auf jeden Fall ist der heutige Evolutionsstand des Menschen in keiner Variation soweit gekommen diese unermesslichen Denkmöglichkeiten zu aktivieren. Die Natur begann mit unbelebter Materie. Sie entwickelte sich zu beweglicher kommunikativer Materie: den Zellen. Der nächste Schritt war, die örtliche Begrenzung zu überwinden. Dann folgte bereits die Entwicklung eines Gehirns. Scheinbar ist die Entwicklung eines Gehirns organisch die höchste Stufe, denn die Gehirne wurden nicht im Laufe der Jahrmillionen wieder zurückgebildet, sondern ausgeprägter.

Das Bewusstsein des Ichs und die Kreativität des Menschen, wie wir sie heute verstehen, ist sicherlich nur ein Anfang bzw. eine Zwischenstufe. Wir können durch ein evolutionsgemäßes Verwenden des Frontbewusstseins in die nächst höhere Stufe eingehen, indem wir unsere Gehirnkapazitäten gänzlich nutzen. Dann hätten wir Menschen die bestmögliche physische Gestalt angenommen und es wäre an der Natur, die Basis für eine weitere Evolutionsstufe zu legen, die wir Menschen sicher erst erkennen und ermöglichen werden, wenn wir es geschafft haben, uns und unsere Umwelt so zu verstehen, dass die Blockade zu unserer eigentlich möglichen Bewusstseinsebene fällt.

Die Sinnesorgane nehmen wahr. Das Frontbewusstsein fügt die Signale der Sinne zu einem Bild zusammen. Viele Bilder ergeben mit ihren Verknüpfungen die Struktur des Frontbewusstseins. Wenn das Frontbewusstsein eine bestimmte energetische und biologische Struktur darstellt, dann können komplexere Bilder und Systeme im Hauptbewusstsein verarbeitet werden. Ebenso, wie es uns nicht möglich ist mit geschlossenen Augen zu sehen und mit verdeckten Ohren zu hören, so können wir nicht wahrhaft verstehen, wenn unser Selbstsinn inaktiv ist. Wir müssen uns dieser Möglichkeiten bewusst werden und versuchen unsere Bewertung von Wahrnehmung dahin zu korrigieren, dass wir in der Lage sind, die letzten 90 % mit Wahrnehmung zu füllen.

Dies ist der Weg der natürlichen Evolution. In unseren Händen liegt es, für uns und für die Natur einen Schritt weiter auf dem Weg der Erkenntnis zu gehen. Das Wissen für diesen Versuch haben wir. Nun fehlt nur noch das Vertrauen auf uns selbst. Das Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Erkenntnisse, deren Richtigkeit uns die Natur in ihrer ganzen Vielfalt vorlebt. Denn nur das tiefste Vertrauen im Menschen selbst, kann die Möglichkeiten freilegen, zu erkennen, was im Sinne des Weges der natürlichen, nächst höheren Evolution, richtig ist. Wenn wir richtig wahrnehmen und denken bzw. handeln, dann wird uns dies angezeigt werden, durch ein immer helleres und umfangreicheres Bewusstsein.

2016

Einige Jahrzehnte sind seit diesen Ideen vergangen und es sind ganz besonders 3 Quellen, die mir ergänzend und berichtigend begegnet sind: Der Buddhismus, die Gehirnforschung und die neue Biologie.

Sehr spannend war besonders ein Vortrag von Dr. Bruce Lipton zum diesem Thema.

 

Er macht klar, dass wir 100% der physischen Kapazität des Gehirns nutzen. Der Fehlglaube, dass es nur wenige Prozente sind, liegt daran, dass die Neuronen nur einen geringen Anteil der Gesamtmasse des Gehirns ausmachen und dass angenommen wurde, nur die neuronalen Verknüpfungen seien die Bereiche, in denen das Denken und die Informationsspeicherung stattfindet.

Inzwischen löst man sich von dem Irrglauben, dass das Gehirn unser Ich ausmacht. Wir sind mehr als nur die Schaltprozesse im Gehirn. Wir verstehen mehr und mehr, dass spezifische Zonen des Gehirns für unterschiedliche Aufgaben ausgelegt sind. Die neusten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung legen nahe, dass das klassische Lernen nicht sehr effektiv ist und dass besonders Emotionen – also nicht nur reine Denkprozesse – zuträglich für die Entwicklung neuronaler Verknüpfungen sind. Mit Begeisterung können wir selbst im hohen Alter noch komplexe Dinge erlernen, von denen angenommen wurde, dass dies nicht möglich sei. Prof. Gerald Hüther ist in diesem Bereich sehr stark involviert und verbreitet viele nützliche Informationen, wie in dem folgenden Video:

 

Das Gehirn ist nicht einmal der Ort, an dem wir alle Informationen speichern. Das Gehirn ist ein Sinnesorgan. Es koppelt uns an den unmanifesten Strom dessen was wir sind. So betrachten es z.B. die Buddhisten. Das Gehirn verarbeitet Eindrücke aus der Umwelt und bringt diese in Resonanz zu erlernten Verstandesmustern. Diese Impressionen auf unser individuelles Schwingungsmuster erzeugen Gedanken und Gefühle, auf die wir verstandesmäßig oder intuitiv reagieren können. Mir scheint das Gehirn ähnlich wie das Licht zu sein. Das Licht mit seiner Geschwindigkeit von rund 300.000 km/Sekunde (!) erscheint uns ultimativ und wir erfahren die Reflexionen von Objekten quasi als Jetzt. Doch kosmologisch betrachtet ist das Licht recht lahm. Es braucht 8 Minuten von der Sonne bis zur Erde und Milliarden von Jahren von entfernten Galaxien. Ähnlich ist es mit der Denkleistung unseres Gehirns. Es scheint pfeilschnell und unmittelbar zu sein, doch bezogen auf auf unsere tatsächlichen, teils noch mystischen Fähigkeiten, scheint es sehr begrenzt. Telepathie, Telekinese, Fernwahrnehmung, Fernheilung sind nur einige Stichwörter, die sich mit der begrenzten Leistungsfähigkeit des denkenden Gehirns nicht erklären lassen. Es sieht vielmehr so aus, dass wir mit dem Denken eine Intention kreieren können. Durch verschiedene Methoden können wir aus der Intention ein Gefühl, ein bestimmtes Schwingungsmuster, erzeugen. Diese Schwingungsmuster übertragen sich ohne Zeitverzug und ohne eine Strecke im Raum zu überwinden, unmittelbar vom Sender zum Empfänger. Unser Gehirn ist also an (noch) ungewöhnlichen Fähigkeiten des Menschen beteiligt, aber es ist nicht ausschließlich der Erzeuger und Empfänger von Informationen. Zumindest nicht auf der stofflichen Ebene. Wir sollten auch immer mit bedenken, dass das Gehirn zwar ein starkes, messbares elektromagnetisches Feld abstrahlt, aber der Bereich des Herzens erzeugt ein vielfach stärkeres Feld, dass sogar mit physikalischen Mitteln aus größerer Entfernung messbar ist.

Das Denken mit dem Gehirn ist nützlich, damit wir die praktischen Dinge in der für uns scheinbar linearen Raum-Zeit (= Alltag in der physikalischen Welt) erledigen können. Ebenso praktisch sind auch unsere Gliedmaßen, die uns Fortbewegung und Interaktion im Raum ermöglichen. Das Denken wird aus meiner Sicht viel zu hoch angesiedelt. Es ist nur ein Bruchteil dessen wozu wir eigentlich in der Lage sind.

In wissenschaftlichen Versuchsreihen wurde gezeigt, dass unser Körper auf äußere Reize reagiert, noch bevor unser Gehirn in der Lage sein konnte, diese zu erfassen und darauf zu reagieren. Nach dem Zufallsprinzip wurden Probanden Bilder gezeigt, die mit Freude oder Leiden assoziert werden können. Im Laufe der umfangreichen Versuchsreihen stellte sich heraus, dass die Probanden bereits einige Sekunden bevor ein bestimmtes Bild auftauchte, mit der entsprechenden Resonanz reagierten. Es war nicht der Mechanismus: Sehen, denken, assoziieren, fühlen, handeln. Die Probanden reagierten intuitiv und bereits vor dem eigentlichen Ereignis auf die Impression durch die Bilder. Das deutet auf Zweierlei hin. Zum Einen darauf, dass Ereignisse nicht zeitlich linear verlaufen und zum Anderen, dass das Gehirn mit seinen äußeren Sensoren nicht ausschließlich für die Wahrnehmung und Beeinflussung unserer Realität zuständig ist.

Sonnensturm

Alexander (Facebook Beitrag vom 20.12.2015):
Hast Du es auch gespürt?
Den ganzen Tag hat es kräftig gestürmt, wie oben auf der Statistik zur Sonnenaktivität zu sehen ist.

Quelle: http://www.n3kl.org/

 

Kommentar und Fragen:
„Ich hab sogar Veränderungen heute in mir wahr genommen. Hängt das mit der Veränderung des Magnetfeldes in Wechselwirkung mit der Sonne zusammen, wo das körpereigene magnetfeld  wird was du schon mal gepostet hast? Achtsam beobachten und bewusst bleiben ist die Antwort darauf oder?“ [sic]

 

Antwort von Alexander:
Genau. Achtsam beobachten ist deswegen eine gute Idee, weil die Auswirkungen der starken Sonneneruptionen, auch in Verbindung mit dem abnehmenden Erdmagnetfeld, nicht nur auf der physischen Ebene stattfinden. In mir und Einigen meines Umfeldes, sind spontane Energiecrashs und ungewöhnliche emotionale Impulse bemerkbar.

Ein: Aha – da tut sich gerade etwas in meinem System. Das kommt nicht von mir, aber es berührt mich, ist definitiv besser, als sich von den Auswirkungen unbewusst überrollen zu lassen. Es gibt Menschen, die in diesem Zusammenhang von Schwingungserhöhung und sich öffnenden Dimensionsportalen sprechen. Es wird von Veränderungen auf molekularer und energetischer Ebene gesprochen.

Fakt ist, dass die Energie Emissionen der Sonne ein wichtiger Parameter für das Leben auf unserem Planeten ist.

Sonnenstürme wirken auf unsere irdische Technologie. So werden häufiger Satelliten abgeschaltet, wenn starke Stürme in Richtung der Erde unterwegs sind, damit die Technik keinen Schaden nimmt. In Kanada kam es vor wenigen Jahren im Winter bis zu einer Woche Stromausfall aufgrund von elektromagnetischen Impulsen durch Sonneneruptionen. Natürlich wirken diese Energien auch auf die Lebewesen ein.

Wir werden ständig von kosmischer Strahlung getroffen, die sogar noch 1 Kilometer tief unter der Erdoberfläche messbar ist. Die verschiedenen Wellenlängen der Strahlung wirken unterschiedlich auf uns. Neutrinos z.B.  durchqueren unsere Körper fast ohne Wechselwirkung. Gammastrahlung hingegen zerstört unsere Zellstruktur. Ultraviolettes Licht bräunt unsere Haut und generiert Vitamin D.

Unsere Atmosphäre und das Erdmagnetfeld schirmen uns gegen einige Strahlungsarten ab, sonst würde Leben wie wir es kennen, nicht existieren können. Da sich das Erdmagnetfeld messbar abschwächt, erreicht uns die Strahlung intensiver.
Weil unser Körper ein komplexes Schwingungsmuster auf verschiedenen Frequenzen ist und nachweislich Biophononen einen wichtigen Anteil daran haben, wirken veränderte Strahlungsniveaus unseren Zustand.
Das dies so ist, merkt man schon an simplen Dingen wie wenn ich pflanzliche oder tierische Nahrung aufnehme. Es ändert unsere Fähigkeit uns in eine bestimmte Schwingung zu begeben. Es ist wesentlich leichter eine hohe spirituelle Schwingungsebene zu erreichen und zu halten, wenn wir uns z.B. vegan ernähren und uns oft in frischer Luft und Sonnenlicht bewegen. Die Erhöhung der spirituellen Schwingung bedeutet auch, dass wir sensibler für subtile Wahrnehmungen werden. Wir entwickeln dann stärker „besondere Fähigkeiten“ wie Hellfühligkeit und das Vermögen Informationen aus dem Raum (Akasha Chronik; morphogenetisches Feld) zu empfangen.

Und genau deswegen ist das Bewusst Sein, in Zeiten der Änderung von uns beeinflussenden Energien, wichtig. Wenn wir den Änderungen unbewusst ausgesetzt sind, dann kann das zur Verwirrung des Geistes führen und destabilisiert uns. Nehmen wir die Veränderungen bewusst wahr, dann können sie sogar zum Segen werden und wir sind in der Lage die Veränderungen sinnvoll nutzen.

Hochsensible Menschen nehmen die Veränderung der Sonnenstrahlung und des Erdmagnetfeldes sehr intensiv wahr. Das breitet sich über den Energiekörper bis auf die stoffliche Ebene aus. Müdigkeit. Kopfschmerzen. Übelkeit. Euphorie. Starke Schwankungen der Körpertemperatur. Zorn. Depression. Schmerzen in den Knochen und Gelenken… Das sind nur einige der kommunizierten Phänomene. Ich persönlich akzeptiere solche Phasen als Teil eines Transformationsprozesses und beobachte was geschieht ohne Angst. Wir können uns dem sowieso nicht entziehen. Aber wir können lernen damit umzugehen und das Nützliche für uns daraus zu entwickeln. Außerdem habe ich so viel Vertrauen in den Raum, dass ich glaube, es geht in unserer Zeit um Evolution und nicht um Zerstörung.

Man kann das Thema auch noch weiter ausdehnen und kommt dann an Stellen, wo Intelligenzen von außerhalb der Erde Einfluss auf den Transformationsprozess nehmen. Intelligenzen aus anderen Dimensionen, sowie auch aus der stofflichen Raum-Zeit. Es gibt Aussagen über kosmische X-Wellen, die von einer Zentralsonne aus unserer Galaxie stammen und die uns kollektiv auf eine höhere Ebene des Bewusstseins bringen werden.
Das wäre doch richtig cool. Da bin ich dabei. Da ich aber bisher kein verlässliches Channel Medium bin, nehme ich solche Thesen zwar sehr neugierig und interessiert auf, weil sie durchaus in Resonanz mit mir gehen, doch würde ich „meine Hand dafür nicht ins Feuer legen“, dass es genauso ist.

Wie ich gerne zu sagen pflege: Das Universum und das Leben sind sehr spannend und ich bin mir intuitiv sicher, dass wir gerade mal das Licht im Erdgeschoss eines 1000 stöckigen Hochhauses wahrgenommen haben. Jedes Stockwerk steht dabei für eine Stufe der Erkenntnis und vom Dach des Hochhauses werden wir dann die ganze Stadt erkennen können.

Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis

Gedanken zum Leben von Alexander Klein (1990)

Von der Unbewusstheit kann sich der Mensch in ein ästhetisches Bewusstsein erheben, in dem er lernt den Augenblick wahrzunehmen und zu genießen.

Durch seine existenziellen Ängste vermag er sich in die Wahrnehmung
der ethischen Realität zu erheben, die von Moral und Vernunft geprägt ist.

Doch nur in der Auflösung des Vordergründigen, erreicht er die höchste Stufe der Entwicklung.
Das spirituelle Bewusstsein.

Die Stufe, auf der sich der Mensch als Teil des Abbilds der schöpfenden Kraft wieder findet.
Hier dient er dem Universum am Besten, denn alles Sein strebt nach Selbsterkenntnis.